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1. Tag Flug Do. 15.7.1999
Wir fahren zum Flughafen nach Innsbruck, von wo wir um 9 Uhr in Richtung Wien aufbrechen. Nach einem kurzen Zwischenstop in Wien fliegen wir schon um 11 Uhr mit einer Boeing 777 der Lauda-Air weiter nach Kuala Lumpur.
2. Tag Kuala Lumpur Fr. 16.7.1999
Die Ankunft in K.L. ist planmäßig um 5 Uhr in der Früh. Nach den üblichen Zollformalitäten holen wir unser Gepäck und gehen gleich zum Busterminal, um einen Bus in die Stadt zu nehmen. Es ist allerdings noch niemand am Ticket-Schalter, da der erste Bus in Richtung Stadt erst um 6.45 Uhr fährt. Wir organisieren uns also, zusammen mit einem Deutschen, der auch nicht so lange warten wollte, ein 'Taxi', um nach K.L. zu gelangen. Wir suchen uns während der Fahrt ein Hotel aus dem Reiseführer. Der Tax'ler setzt uns direkt beim Chinatown Inn ab. Wir bekommen auch prompt ein Zimmer dort und können dies glücklicherweise auch sofort beziehen. Wir legen uns also kurz aufs Ohr und stehen um 9.30 Uhr auf, um die Stadt zu erkunden.
Wir latschen also zuerst durch die City von Kuala Lumpur und staunen nur so über den Trubel, die 'Gerüche', den Lärm und die vielen Leute. Der Markt vor unserem Hotel in der Jalan Petaling ist gerade beim Abbauen, oder wird schon wieder aufgebaut für den heutigen Nachtmarkt - man kann's eigentlich nicht so genau sagen. Auf jeden Fall ist die Straße ziemlich von Dreck übersät.
Wir gehen weiter zur Freitagsmoschee und beschließen dann eine Stadtrundfahrt zu unternehmen. Deshalb marschieren wir die ganze Strecke zum Tourism-Board in der Nähe der Twin-Towers. Noch haben wir uns an die hohe Luftfeuchtigkeit nicht gewöhnt. Es ist sehr heiß und der Lärm macht uns ein wenig zu schaffen. Wir buchen eine Stadtrundfahrt und besuchen, da wir noch einige Zeit bis zum Start der Tour haben, die Twins, wo noble Shops sind und an verschiedenen Ständen eine tolle Auswahl an Mittagessen angeboten wird.
Die dreistündige Stadtrundfahrt machen wir in einen klimatisierten Minibus mit sechs anderen Touristen. Wir sehen das Nationalmuseum, den Königspalast, diverse Moscheen, den Independent Square, ein Kriegerdenkmal mit Garten und das Parlament.
Nach der Rundfahrt sind wir völlig geschafft von dem 'humiden' Klima und gehen ins Hotel, wo wir duschen und relaxen. Leider hat das Zimmer kein Fenster. Abends schlendern wir nochmals durch Chinatown mit dem phantastischen Nachtmarkt in der Jln. Petaling. Um ins benachbarte Swiss-Inn zu gelangen brauchen wir allerdings 1 ½ Stunden, da wir uns noch nicht in die typischen Straßenrestaurants trauen. Wir sind auf der Suche nach einem 'richtigen Restaurant' nicht fündig geworden. Wir essen also in einem Hotel-Restaurant - auch nicht schlecht.
3. Tag Kuala Lumpur Sa. 17.7.1999
Wir haben in unserem fensterlosen Zimmer tadellos geschlafen und anschließend in einer kleinen Bäckerei gut gefrühstückt. Wir wollten zuerst mit einem Stadtbus nach Lake Gardens fahren, entschieden uns dann aber für ein Taxi, nachdem uns ein sehr freundlicher Chinese gesagt hat, dass wir morgen noch an der Bushaltestelle stehen würden, wenn wir auf den Bus warten wollten. Auf dem Weg zur Bushaltestelle haben wir in einem total engen, chinesischen Geschäft einen 'Buchhalter' beobachtet, wie er mit einer mechanischen Rechenmaschine gerechnet hat. Das war ein wirklich lustiger Anblick.
Wir fuhren also mit dem Taxi zu den wunderbaren Parkanlagen. Wir haben beim Nationalmuseum gegessen und sind anschließend entlang des Planetariums zum Birdpark gegangen. Es war zwar interessant, verschiedene Vögel zu sehen, allerdings waren wir ziemlich geschlaucht von der Hitze.
Dann sind wir wieder mit dem Taxi zur Nationalmoschee gefahren. Leider haben wir genau die Gebetszeit erwischt. Nach einem kurzen Abstecher zum Bahnhof sind wir also erst ca. 1 ½ Stunden später in die Moschee hineingekommen. Geli musste sich einen Umhang und ein Kopftuch ausleihen. Der Gebetsraum ist riesengroß und in seiner Schlichtheit beeindruckend schön. Auch das Gebäude als Gesamtes ist super.
Nach der obligatorischen Nachmittagsdusche gehen wir wieder zum Swiss-Inn essen und anschließend bummeln wir wieder durch den Nachtmarkt in Chinatown mit seinen unzähligen Uhren-, T-Shirts-, Taschen- und CD-Ständen. Diesmal herrschen aber recht angenehme Temperaturen. Im Central-Markt gehen wir dann noch in eine Bar.
Wir stehen früh auf und frühstücken gleich in unserer 'Dunkelkammer'. Danach fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Der Flug nach Kuching verläuft planmäßig. Der Landeanflug über Kuching war wunderbar. Man hat von oben gut die dichten Wälder und die Flussschleifen rund um die Stadt gesehen. Das Einsteigen bei der anschließenden Busfahrt ins Zentrum von Kuching erweist sich dank der supersteilen und engen Aufgänge und des schweren Gepäcks als ziemlich schwierig.
In Kuching angekommen buchen wir im Tourist-Office die Unterkünfte für den Bako-N.P. und marschieren 'leicht transpirierend' bei geringen Mittagstemperaturen und angenehmer Luftfeuchtigkeit zum Telang Usan.
Nachmittags schlendern wir durch die sehr freundlich wirkende Stadt Kuching. Höhepunkte sind die Tempel und Moscheen und natürlich die Strandpromenade Waterfront. Alle Leute sind sehr nett und hilfsbereit.
Abends regnet es erstmals, daher sind wir zum Essen im Coffee-House im Hotel geblieben. Wir sind die einzigen Gäste. Nach dem Essen - das Gewitter ist bereits vorbei - spazieren wir noch ein paar Schritte ums Hotel herum und genehmigen uns noch ein kühles Bier in einer Bar nebenan. Hier lernen wir Paul Allen kennen - wahrscheinlich der beste Jungleguide der Welt. He is so extreme crazy und 'a morz Plauscher'.
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